Maja Sterns Flirt-Blog

Mein ganz privater Flirt Blog

Hey Leute, ja ich weiß es hat lange gedauert bis ich es jetzt mal endlich geschafft habe euch zu erzählen wer diese durchgeknallte Person eigentlich ist, die diese Seite betreibt.

Also, wie ihr schon mitbekommen habt, ich heiße Anne und bin 26 Jahre alt. Und in meinem Leben geht echt so einiges schief, gelinde ausgedrückt, eigentlich geht echt so alles schief.

Also ich denke nicht mal das die Art und Weise wie ich mein Leben lebe so eigenartig ist, ich vermute es geht vielen Menschen so, nur denken die nicht darüber nach und leben so vor sich hin und ändern daran nichts. Aber ich wollte eben was ändern und damit fing der Ärger erst an, und weil ich denke, dass es vielen so ergeht bring ich das ganze an die Öffentlichkeit.

Ich habe vor zwei Jahren mein Studium beendet mit einer ziemlichen schlechten Abschlussnote. Daraufhin schrieb ich Bewerbungen und Bewerbungen und noch mehr Bewerbungen um direkt Absagen um Absagen um Absagen wieder in Empfang zu nehmen. Das ganze war nicht nur deprimierend für mich sondern sorgte auch für schlechte Laune bei meinem Finanzberater. Aus der Not heraus nahm ich dann einen Job in einer großen Firma an, in einem Call Center.

Ich ging also arbeiten und lebte in den Tag hinein. Ich musste immer noch weiterhin in meiner Studentenbude hausen, weil mir das Geld für eine eigene Wohnung fehlte. Umso verständlicher mein Handeln, als ich den Mann meines Lebens kennenlernte, und direkt nach vier Wochen Beziehung, wenn man das so nennen konnte, zu ihm gezogen bin. Ab da an ging es aufwärts, mit diesem Mann an meiner Seite konnte es mir nur gut gehen und mein Leben nahm eine positive Wendung. In den ersten 8 Wochen.

Dann kam das vor dem mich alle meine Freundinnen gewarnt hatten, weil sie wussten wie der Kerl tickte, im Gegensatz zu mir. Ich kam eines Tages eine Stunde früher nach Hause um ihn zu überraschen und ihr könnt euch, ohne weitere Ausführungen, vorstellen was ich mit ihm in unserem gemeinsamen Bett vorgefunden habe.

Dumm gelaufen würde ich sagen. Meine alte Studentenbude war vermietet und Geld für eine eigene Wohnung hatte ich immer noch nicht. Mein wenig gespartes Geld war seit 2 Wochen bis dato gut in unser gemeinsames Bett investiert.

So nun stand ich da ohne Mann, ohne Wohnung und einem miesen Job.

Konnte es noch schlimmer werden?

 

Ja es konnte, ich zog wieder bei meinem Eltern ein. Das war der Anfang vom Ende.

Um mich von den ganzen nicht enden wollenden schlechten Ereignissen abzulenken, beschloss ich etwas für mich zu tun und meldete mich in einem Fitnessstudio an. Dabei konnte doch nichts schief gehen, ich tat meinem Körper wie meiner Seele gutes und lernte dabei vielleicht noch ein paar knackige Fitnesstrainer kennen. Nachdem ich hochmotiviert jeden Tag ins Fitnessstudio rannte, fiel mir so am 4 Tag auf das nur Frauen in diesem Studio trainierten, auf Nachfragen wurde mir dann breit grinsend erläutert das es sich hier um ein Fitnessstudio für Lesben handelte und ob mir das etwa nicht bekannt war bei der Anmeldung. Schulterzuckend und mit dem Satz „ Sorry aber da kann ich jetzt auch nichts mehr ändern, Vertrag ist Vertrag!” war klar das ich für 24 Monate verpflichtet war den Beitrag zu bezahlen.

 

Aus lauter Verzweiflung um endlich wieder Männer kennenzulernen, ich dachte das wäre die Lösung aller Probleme, schöpfte ich alle Möglichkeiten aus. Von Blind Date Verabredungen via Internet bis hin zu Speed Dating, Flirtbörsen und diversen Singletreffs ließ ich nichts unversucht. Ein Flop nach dem anderen konnte ich als schlechte Erfahrung auf meinem Konto verbuchen und war irgendwann am Ende meines Lateins. Ich beschloss dann einfach alles auf mich zukommen zu lassen und das Schicksal entscheiden zu lassen. Das Schicksal kann doch sowieso nicht beeinflusst werden. Ich habe es zwar noch mal versucht es zu beeinflussen, aber dann passieren solche Dinge wie mit dem sexy Postboten, der übrigens seit dieser Nummer nie wieder gesehen wurde. Warscheinlich hat sein Kollege ihm die Story lachend erzählt und aus Angst hat er die Route gewechselt. Obwohl meine Idee doch echt gut war. Nachzulesen in der Geschichte „Mein Plan”.

Mittlerweile sehe ich die ganze Sache auch etwas lockerer. Ein guter Freund hat mir gesagt das es falsch wäre jemand zu suchen der mich glücklich macht. Man sollte erst selbst mit sich und seinem Leben glücklich werden und nicht andere Leute bzw. nichtvorhandene Leute für sein unglückliches Leben verantwortlich machen. Wenn man mit sich selbst im Reinen ist und sich gut fühlt mit dem was man tut dann ist man erst bereit jemand anderen vielleicht ein bisschen Glück in sein Leben zu bringen. Das ganze hört sich zwar sehr nach Schnulze an aber irgendwie steckt auch schon was Wahres darin. Daran versuch ich mich jetzt schon etwas zu halten, aber mir passieren natürlich weiterhin so typische Anne Sachen und ich werde euch weiterhin auf dem Laufenden halten und darüber berichten.