Maja Sterns Flirt-Blog

Mein ganz privater Flirt Blog

Wie sich herausstellt, haben die Menschen heutzutage nichts anderes zu tun, als sich auf ihren überfetteten Popo zu setzen und hassvolle Briefe an arme, eigentlich-Leidensgenossen zu schreiben. Was soll das? Hat niemand verstanden, dass die Anzeige lustig gemeint war?

Oder – was heißt eigentlich „Briefe“? Als wären wir so altmodisch und würden es auf die klassische Art und Weise tun. Nein, nein, nein. Hier handelt es sich um e-Mails! Ich werde übers Internet terrorisiert!

 

Die offensichtliche Unfähigkeit, Ironie zu verstehen, erschlägt mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich ihr begegne. Aber so viele? Hier ist ein kleiner Auszug:

 

„Sag’ mal, spinnst du eigentlich? Wie naiv bist du? 14-jährige dürfen hier keine Anzeigen aufgeben, du hast uns belogen. Wissen deine Eltern, was du hier verzapfst? Auch eine Art und Weise, Pädophile anzulocken.“

 

„Wenn du wirklich denkst, dass du die Qualitäten hast, einen solchen Mann zu halten, dann bist du ganz schön arrogant.“

 

„Du bist eine Unverschämtheit. Ich glaube nicht, dass du solch einen tollen Kerl verdient hättest. Schließlich hättest du ihn sonst schon längst gefunden. Jedem das, was er verdient.“

 

Ich bin ganz ‚aus dem Häuschen’. Woher stammt denn diese rasende Eifersucht auf meinen Einfallsreichtum? Nur, weil die ganzen anderen Anzeigen absolut oben ohne dastehen, was Kreativität angeht, heißt das ja nicht, dass man gleich Wort-handgreiflich werden muss. Ich habe auch Gefühle. Aber ein netter Brief war immerhin dabei. Da hat sich jemand darüber ausgelassen, dass solch eine Anzeige bestimmt schon lange nicht mehr aufgegeben wurde, dass ich sicher jemanden ‚alter Schule’ suche und dass diese Person mit der Hoffnung herumgeht, ich würde doch einen Mann finden, der dies alles erfüllen kann, damit wir dann wenigstens ein kleines Märchen auf dieser grauen Welt finden.

Ich fürchte, dass ich es jetzt ernsthaft selbst anpacken muss. Die Zeiten des ewig selbst nach Männern suchen ist vorbei; es reicht überhaupt nicht, die Anzeigen nach Mr. Right zu durchforsten. Ich habe ja doch immer etwas zu meckern.
Also habe ich entschlossen, selbst eine aufzugeben! So, basta! Mr. Right wird mich finden müssen. Ich werde die perfekteste Anzeige der Welt aufgeben, und dann wird er mir zu Füßen liegen und mir einen romantischen Liebesbrief schreiben. Bru ha ha. Und dann wird mein Leben absolut perfekt, perfekter, als es jemals ohne Kontaktanzeige geworden wäre.
Was schreibe ich also?
Wie mache ich mich perfekt erkennbar als absolute Traumfrau, ohne meine Individualität zu verlieren? Am Besten ist es, dass ich mit meinen äußerlichen Merkmalen anfange. Aber sollte ich einen schmalzigen „Traumfrau sucht Prinzen“ anfangen? Oder doch lieber „bodenständiger Single hat genug vom Alleinsein“? Und wie zum Teufel soll ich mein ganzes Ich, meine gesamte Person innerhalb weniger Zeilen auf den Präsentierteller legen und es möglichst lecker aussehen lassen? Ich glaube, jetzt muss ich mir wirklich überlegen, wen ich eigentlich suche. „Single sucht gutaussehenden, sehr attraktiven, hoch gewachsenen, möglichst dunkelhaarigen Klugen, der Ahnung hat von Kunst, aber auch für jeden Spaß zu haben ist, regelmäßig Sport treibt, mir romantische Liebesgedichte vorliest, für mich kocht, meine Mutter erträgt, möglichst keinen Hund im Schlepptau hat, und so gut verdient, dass wir regelmäßig zusammen Strandurlaube und Städereisen machen können.“
Ja, vielleicht sollte ich es einfach mit Unverschämtheit versuchen? Ich glaube, das ist ein guter Weg, mich von den anderen Frauen abzugrenzen. Ich hoffe, erfolgreich zu werden!

Frau hat sich überlegt, dass jetzt gehandelt werden muss. Wenn schon kein Mann auf der Straße aufgetrieben werden kann, durch herkömmliches Nett-Lächeln und Gutaussehen, dann muss zu härteren Mitteln gegriffen werden! Diese sind übrigens auch als die letzten Mittel bekannt… also. So habe ich mich auf die alt(un)bewährten, Horror versprechenden Kontaktanzeigen gestürzt.
Ob ich selbst etwas aufgebe, weiß ich noch nicht. Aber ich habe mich erst mal aufs Suchen konzentriert.
Was wird generell angeboten? „Auch ein blindes Huhn… findet mal ein Körnchen.“ Oh, da muss ich gleich Angst haben, einen Blinden an der Backe kleben zu haben. (Nicht, dass das was Schlechtes wäre. Aber wenn ich auch mit normalen Männern schon nicht zurecht komme?) Ah, wunderbar… „Fröstling sucht Wolldecke“. Das klingt ja so, als müsste ich einem bestimmten Kriterium von Frau entsprechen, da ich sonst nicht als Wolldecke qualifiziert bin und dem Fröstling nicht gut genug bin. OH NEIN: das war die „Sie sucht Ihn“ Rubrik. Moment? Was mache ich immer nur falsch? Guck ich mal bei „Er sucht Sie“.
„Er sucht diskrete Affäre“. Klingt ja fabelhaft! Sehr diskret! Oh Gott, als Ehefrau würde ich mich ja gleich drauf stürzen und mich bewerben und da auftauchen und dann… „Hallo mein Schatz! Das war –sehr- diskret von dir.“ Diskretion ist ja wohl etwas Anderes!
„Er, … sucht Partnerin, die mich in ALLES einweiht“. Nein, ich Hobbypsychologin habe da gleich die Phobie, einen aufgeschreckten, eifersüchtigen Hahn zu ergattern, der einem nicht mehr von der Seite weicht und alle drei Sekunden fragt: „Und WARUM?“ Es tut mir nicht gut, so was zu lesen… ich glaube, ich gebe selbst etwas auf.

Ich überlege doch ernsthaft, mir so ein Ding zuzulegen. Ich meine: okay, am Ende wird es wahrscheinlich nichts bringen. Um mein Leben dauerhaft umzustellen, brauche ich einen Life Coach, der 24 Stunden am Tag an meiner Seite lümmelt und motivierend (halb ermahnend) auf mich einredet. Was dann genau geändert werden soll, würde ich mir tausend Mal anders überlegen und ihn dann so was von in Weißglut treiben, dass er ganz wütend freiwillig kündigen würde. Also ist ein Life Coach keine Option. Dann muss ich mich auf meine eigene Disziplin verlassen! Was packe ich also an? Vielleicht mein Sexleben – oder eher, die nicht-Existenz davon? Da meine Flirtversuche ja alle im Sande verlaufen sind und ich die Idee der Friends With Beneftis über Bord geworfen habe, bleibt mir nichts anderes als – „nichts“. Hm, ein Ratgeber in die Richtung wird mir auch nicht helfen. Dann halt etwas anderes. Anleitung zum Unglücklichsein? Soll ja ein sehr laues Buch sein. Angeblich. Wer weiß? Oder soll ich einfach meinen Alltag vereinfachen, damit umstrukturieren, wesentlich glücklicher sein und mein Leben genießen?

HA HA! Als würde ich tatsächlich daran glauben… ok, aber wozu einen Ratgeber überhaupt anrühren, wenn ich so oder so von dessen nicht-Funktionalität überzeugt bin? Ernsthaft Geld dafür verschwenden, nein, wirklich? Wie bitter. Und es wird noch bitterer, denn für meine unglückliche Situation wurde bestimmt noch keiner geschrieben. URGH. Selbst kann ich auch nicht zur Feder greifen, denn ich bin das Opfer, und jenes kann schlecht belehren. Ich hab’s satt. Sehr, sehr satt. Igitt. Satt.

Meine allerbeste Freundin… war schon vor einigen Tagen Thema Nummer eins. Das hat sich wenig geändert. Aber sie hat sich eindeutig geändert. Ich glaube, dass sie jetzt tagsüber zur Flasche greift. Ständig versucht sie, mich dazu zu überreden, „mit in die Disse“ zu kommen. Dieser Begriff ist doch absolut veraltet und nur in 80er Filmen auffindbar! In sehr, sehr schlechten 80er Filmen. Ich konnte die 80er noch nie gut leiden.
Naja, und so ‚sorge ich mich um sie’, beziehungsweise: ich versuche, sie davon abzuhalten, innerhalb der nächsten Wochen HIV + zu werden, denn wenn sie so weitermacht, bekommt sie alle möglichen anderen Geschlechtskrankheiten noch dazu! Sie ist jetzt „auf der Jagd“, wie sie sagt – denn ihr „Leben war mit diesen drei Jahren absolut vergeudet, und er hat sowieso nur Lügen erzählt!“. Ich frage mich, ob sie irgendwann, wenn denn mal ein anderer Mann auftaucht – auch wirklich mit ihm in die Kiste springt. Als würde sie das wirklich fertig bringen!
Männer, die Frauen verlassen, richten da ganz schön etwas an in deren Leben. Aber hallo! Ich würde ihm jetzt selbst am liebsten den Hals umdrehen. Wobei, hat er sie verlassen? Oder sie ihn? Oder beide einander? Sie erzählt mir jedes Mal eine andere Story. Es ist so traurig. Ich glaube, sie weiß selbst nicht, was passiert ist. Und jetzt rastet sie absolut aus. Soll ich die beste Freundin sein, und mit in die Disse? Oder soll ich Mama sein und Ärztin zugleich, und sie vor Schlimmem bewahren? Und KANN ich das überhaupt?

Meine allerbeste Freundin hat sich gestern Abend von ihrem drei-Jahre-Bezieung Freund getrennt. Die beiden waren wirklich wie ein Herz und eine Seele. Mein ganzer Freundeskreis hat erwartet, dass die beiden bald heiraten werden. Irgendwie war das alles ganz anders geplant. Wobei das Wort „geplant“ hierbei durchaus richtig gewählt ist – es gab richtige Pläne. Heiraten, Kinder kriegen, zusammen alt werden – und das haben sie auch oft genug heraushängen lassen. Es waren Pläne, die sie auch zusammen geschmiedet haben (keiner hat dem Anderen die eigenen Wünsche aufgedrückt, so glücklich, wie sie aussahen, ist dies absolut unvorstellbar!). Ok, drei Jahre mag für den ein oder anderen wie ein sehr kurzer Zeitraum wirken. Aber die beiden hatten es wirklich drauf.

Ich frage mich, woran genau es gescheitert ist. Sie erzählt mir nichts. Sie geht nicht ans Telefon. So perfekt, und jetzt soll es vorbei sein? An temporäre Trennungen glaubt keiner von beiden… genauso wenig glaubt irgendjemand aus meinem Freundeskreis an sie. Es ist ja auch wahrer Schwachsinn. „Lass uns Freunde bleiben,“ der dämlichste Spruch des Jahrhunderts. Wie sollte das denn auch funktionieren? „Hallo, ja, ich hab’ ne neue.“ Allein dieser Satz löst doch schon einen Vulkan an Negativ-Gefühlen bei Verlassenen aus. Und dann noch in höchsten Tönen freundschaftlich von der Neuen berichten? Nein, so ein Rad ab hat keine Frau, die nicht bald einen Suizidversuch plant. Distanz ist da angebracht.

Vielleicht sind es die vielen Pläne, die am Ende alles ruiniert haben? Die vielen Versprechen, die dann anscheinend doch einem von beiden den Boden der Realität näher gebracht haben (Fall auf die „Nase“).

Ich stieg heute in den Stadtbus und mir fiel sofort ein eigenartiger, stechender Uringeruch auf. Können die die Klos der Busse nicht mal sauber halten? Wirklich unangenehm. Oh nein. Eine Oma stieg aus. Eine Oma stieg aus, lief um den Bus herum und … beugte sich über eine Mülltonne. Oh mein Gott, die Oma ! aß ! aus der Mülltonne. Es gibt keine Klos in Stadtbussen. War dann schlauer. Noch viel schlauer wurde ich, als ein unglaublich gut aussehender Mann einstieg. Er sah wirklich beeindruckend aus. Groß, langhaarig (leicht lockig) und einen sehr aufgeweckten Blick hatte er auch. Hatte ich schon erwähnt, dass er mit einem offensichtlich geistig behinderten Jungen unterwegs war? Sie klammerten sich aneinander wie Ertrinkende, und sein Helferkomplex schimmerte sehr deutlich durch sein – jetzt sah es plötzlich anders aus – Jesusartiges Aussehen. Wieso hat solch ein gut aussehender Mann sich solch einem Hobby gewidmet? Er sah wirklich so aus, als könnte er in einem Armani-Anzug auf einer Messe herumstehen und eine Frau nach der anderen verführen. Aber das tat er nicht. Jesus saß im Stadtbus, half einem geistig behinderten jungen Mann, und schien völlig darin aufzugehen. Vom Helferkomplex abgesehen war er wirklich ansehlich. Okay, vielleicht hätte er statt der Schwabbelhose eine Jeans kaufen sollen, die sitzt. Wieso störte mich sein Lebenswandel so? Wieso störte mich Jesus so? Wieso störte mich, dass Jesus gut aussah und offensichtlich „seine Zeit verschwendete“? Ich war doch nicht wirklich innerhalb der letzten Wochen in die unterste menschliche Schicht geraten, oder? Kein Mitgefühl für die stinkende Oma, eine Inakzeptanz Jesus gegenüber… so weit kommt es noch… und morgen bin ich selbst die Oma. Zum Jesus werde ich nämlich offensichtlich nicht.

Und wenn man sich einfach daran gewöhnt? Spielen wir die Einsamkeit einfach mal als Option durch. Also: stellen wir uns vor… klein Maja kommt nach der Arbeit nach Hause. Klein Maja ist nämlich vierzig Jahre alt und ist verheiratet (mit ihrer Arbeit). Sie stellt den ganzen Tag ihr eigenes Gefühlsleben nach hinten, um im Job erfolgreich zu sein und dafür bewundert zu werden (denn klein Maja hat sonst nichts). Klein Maja geht also schnell noch einkaufen. Was isst klein Maja heute Abend? Ach, für eine Person zu kochen lohnt sich nicht. Klein Maja kommt nach Hause (wo ihr Goldfisch schon gierig auf sie wartet). Der Goldfisch ist nämlich gierig, weil er den ganzen Tag immer nur ein und dasselbe sieht – eine simple, graue Wohnung, die keiner Dekoration benötigt, da klein Maja sowieso niemals Besuch bekommt. Klein Maja drapiert sich also vor dem Fernseher und isst langsam und gemütlich ihr Abendessen, damit sie bloß nicht zu schnell mit dieser äußerst ablenkenden Beschäftigung fertig wird. Danach starrt klein Maja noch ein bisschen auf den Bildschirm, um danach im Bad zu verschwinden. Aber da klein Maja sich für niemanden die Beine rasieren muss, und es auch niemanden interessiert, ob klein Maja sich ein hübsches oder ein hässliches Nachthemd anzieht, ist klein Maja schnell auch mit dieser Prozedur fertig. Dann liest klein Maja dem Goldfisch noch eine Gute Nacht Geschichte vor und geht zu Bett, von wo aus sie die Decke bis ungefähr zwei Uhr morgens anstarrt und das „tick, tack, tick, tack“ ihres Weckers belauscht als wäre es eine Sinfonie.
Hatte ich schon den Goldfisch erwähnt?

Mein letzter Gedanke hat mich sehr, sehr lange beschäftigt. Er hat mich praktisch verfolgt. Selbst wenn das Ganze funktionieren sollte, das ist ja noch nicht das Ende der Geschicht’. Das Ende der Geschicht’ kann ganz verschieden aussehen:
Einer verliebt sich. Einer findet jemand anders, inden er sich verliebt.
Einer findet einen besseren Friend With Benefits. Einer hat einfach keine Lust mehr. Und dann? Leidet man dann an denselben Liebeskummersyndromen wie nach dem Ende einer langjährigen Beziehung? Hat man dieselben Entzugserscheinungen? Und will man mit dem Friend With Benefits nicht erreichen, eben diesen Kummer nicht noch mal empfinden zu müssen? Am Ende kann man Freunde genauso wenig festhalten wie Beziehungen. Und sobald man klammert, ist so oder so Ende. Also – was passiert, wenn man Friends Without Benefits wird? Lohnt sich der Weg überhaupt? Habe ich umsonst von den wilden Flirt-Tagen abgeschworen, weil mein neuer Plan genau so miserabel ist? Urgh! Es regt mich so auf! Egal, wie man es anstellt, man schafft doch nicht, Glück in einer Beziehung zu finden. Klar, man muss am Ende glücklich mit sich selbst sein. Aber ich hätte schon gerne eine starte Schulter zum Anlehnen. Friends Without Benefits. Ex-Friends With Benefits. Ich hasse amerikanisierte Wörter, aber das System ist so außerirdisch, dass ich diesen Namen einfach akzeptieren muss. Und was ich noch mehr hasse, ist, dass ich meine eigenen Pläne andauernd widerlegen muss. Ich glaube, ich denke zu viel. Das Leben wäre wesentlich einfacher, wenn ich einfach genießen würde. Oooh. Und mal was riskieren würde. ?

Nachdem ich mich nochmals besinnt habe, und entschlossen habe, nicht mehr wie ein wildes Hühnchen den Männern hinterher zu rennen (sie kommen ja doch nicht), habe ich überlegt, wie man das Single Leben erträglicher machen kann. Schließlich haben wir alle unsere Kuschelbedürfnisse.
Die Frage ist – finden wir auch wirklich jemanden zum Nur Kuscheln? Oder müssen wir Frauen für den Teil auch etwas mehr hergeben, da Männer bekanntlich nicht unbedingt kuschelig sind? Ich bin ganz verzweifelt. Mir fehlt einfach die Nähe einer Partnerschaft, aber ich muss sagen, dass ein One Night Stand überhaupt nicht dem entspricht, was ich mir zur Zeit wünsche. Es ist so, so traurig.
Und selbst wenn man einen passenden Kandidaten findet – im Sinne von, gutaussehend genug, um morgens neben ihm aufzuwachen, charakterlich vertrauenswürdig, aber doch nicht so toll, dass man sich in den Guten verliebt – wie stellt man es dann an, danach zu fragen? „Entschuldige bitte, ich mag’ dich ganz gerne…“ Spätestens nach diesem Satz rennt er doch schreiend davon, weil er die Einladung zu einem Date erwartet. Und wenn er das nicht tut, kommt man in die Bedrängnis, weiterzusprechen. „Vielleicht könntest du mal die Nacht bei mir verbringen? Ohne… mit mir zu schlafen?“ Mein Gott, ich glaube, die Männerwelt hat noch niemals etwas so seltsames, dummes erlebt, wie das, was ich hier gerade fabriziere.
Es ist aber so! Frauen suchen Kuschelpartner! Ich behaupte, mehr als die Hälfte hätte gerne so einen Mann an ihrer Seite. Und es ist halt nicht jede scharf darauf, gleich als Matratze zu fungieren.