Maja Sterns Flirt-Blog

Mein ganz privater Flirt Blog

Ich habe dann gestern beschlossen, meine Anstrengungen zurückzuschrauben. Wenn der Hund nicht zum Knochen kommt, muss er halt darauf warten, dass ein Wunder passiert und dem Knochen plötzlich Beine wachsen. Diese sollte er dann dazu benutzen, zum Hund zu kommen und nicht einen neuen Staat mit anderen Knochen zu bilden. (Was in diesem Falle ein Äquivalent dafür wäre, dass sich Mr. Right für mich entscheidet und nicht für meine gutaussehende beste Freundin… ich habe schon Pferde kotzen sehen)
Spontan bin ich dann spazieren gegangen. Vielleicht ist ein bisschen Zeit mit mir alleine (ohne Männergedanken) gut? Entspannung soll ja bekanntlich den einen oder anderen Berg versetzen. Außerdem habe ich es satt. Ich habe nicht die Enttäuschung satt, sondern die ständigen Grübeleien, die mich ja doch zu keinem Ende führen. Ich fürchte, ich habe mich in etwas verrannt. Ich muss mehr an meinem täglichen Verhalten ändern, als an meinen Flirt-Strategien. Und das habe ich dann mit dem Spaziergang getan!
Ich habe es genossen, und hab’ versucht, nur „bei mir“ zu sein. Natürlich hat es nicht so gut geklappt. Aber es war ein Anfang. Dann habe ich die frische Luft genossen (immer noch ein bisschen krank, also natürlich mit Schal und Handschuhen), habe den Teich angeschaut, habe mich an Bäume gelehnt und die verschiedenen Perspektiven auf die Natur genossen. Es war einfach nur Ruhe. Und dann kam ein außergewöhnlich gutaussehender Mann mit seinem Hund vorbei und lächelte mich verschmitzt an.
Wie erstaunt ich darüber war! Und wie erstaunt ich über mein eigenes Erstaunen bin… ist es doch genau das, wovon ich gesprochen hatte.

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