Ich habe entschlossen, die Männerwelt genauer unter die Lupe zu nehmen. Genau genommen, wie sie mit der Frauenwelt zusammen funktioniert. Es wird ja andauernd gesagt, wie furchtbar schlecht es doch ist, dass es diese reichen Schnösel gibt, die sich hübsche, recht junge Frauen an ihre Seite schaufeln. Naja. Vielleicht hat das ja auch einen Grund? Und zwar einen guten Grund?
Am Ende können wir Frauen doch eines besonders gut. Gut aussehen. Nicht umsonst hat Mutter Natur uns zum schöneren Geschlecht gemacht. Ein bisschen lächeln hier, ein bisschen gerade sitzen dort, und schon sind wir „heiße Bräute“ bei den eleganteren Vertretern der männlichen Rasse. Nicht umsonst gibt es Douglas! Nicht umsonst gibt es Schminke! Oder Parfums!
Das alles wurde doch kreiert, um Männer zu betören. Folglich ist es eine der sichersten Optionen, einen Mann zu halten – indem man stets und immer seinen „Anforderungen“ entspricht. Als würden Männer wirklich Wert darauf legen, dass wir intelligent sind. Oder halbwegs gescheit. Besser fühlen sie sich immer, wenn sie überlegen sind. Vielleicht sollte ich länger mal auf solch einer Schiene fahren? Als Gegenzug zu meinem attraktiven Selbst verlange ich ja lediglich, dass ich zum Essen ausgeführt werde (ER bezahlt natürlich), dass ich mal zum Shoppen mitgenommen werde („hier, Schatz, kauf’ dir, was du brauchst“) und dass ich ansonsten einfach nur hübsch aussehen muss. Viel sagen stört die meisten doch sowieso.
Warum nicht einfach Rumhacken auf einem Stereotyp? Warum nicht einfach ausprobieren, wovor alle sich fürchten, weil es als „unmoralisch“ gilt? Was ist Moral schon, wenn man einsam ist…
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