Maja Sterns Flirt-Blog

Mein ganz privater Flirt Blog

Liebe und Partnerschaft gehören zu den wichtigsten Dingen im Leben. Deswegen wünschen sich immer mehr Menschen individuelle Poster aus ihrem Leben zur persönlichen Raumgestaltung, anstatt vorgefertigter Motive. Gerade aus der Zweisamkeit, Aufnahmen von innigen Momenten voller Tiefe, Zuneigung und Leidenschaft entstehen oft die allerschönsten Motive.

Damit ist keine Photoshop-Ästhetik gemeint, denn die braucht es oftmals nicht, denn gerade die Natürlichkeit mancher Aufnahmen ist viel bewegender als jedes gestellte Foto, das immer etwas Künstliches an sich hat. Natürlich lassen sich Aufnahmen auch mit Effekten versehen, bevor sie als Poster verwirklicht werden, z.B. schwarz-weiß, sepia oder Pop-Art, doch das sind eher künstlerische Gestaltungselemente für eine natürliche, lebensechte Aufnahme im Gegensatz zur professionellen Retusche.

Ein Poster ist mehr als ein kleiner Fotoabzug, eingerahmt auf dem Nachttischchen, denn es ist gleichzeitig ein Statement in der eigenen Wohnung. Dazu gibt es Poster in den verschiedensten Größen, so dass man völlig flexibel seine Räumlichkeiten und je nach Bedarf damit schmücken kann.

Auch als Geschenk für den Liebsten oder die Liebste eignet sich ein Poster mit verbindendem Motiv ganz hervorragend. Bewegende Augenblicke zu zweit werden durch neueste Drucktechnik bestmöglich zur Geltung gebracht. So weisen modern hergestellte Poster einen erhöhten Farbraum, fast schon plastische Bildtiefe, dezente Glanzeffekte und eine strahlende Farbkraft auf, die sogar gegen Verblassungserscheinungen durch Sonnenlicht geschützt ist. Denn genauso wenig wie die Erinnerung an etwas vergehen soll, bleiben heutzutage hergestellte Poster beständig. Die Latexdrucktechnik ermöglicht zudem eine geruchsneutrale, umweltfreundliche und schadstoffreduzierte Produktion, wodurch das Endprodukt vollkommen unbedenklich in jedweden Innenräumen, auch den sensiblen, eingesetzt werden kann.

Seit nunmehr fünf Wochen bin ich von meinem Ex- Freund getrennt und irgendwie geht es mir damit nicht wirklich gut. Klar, es gibt sicherlich Gründe, warum das mit uns nicht funktionieren wollte. Dennoch muss ich gestehen, dass ich ihn wirklich sehr vermisse und am liebsten zurück haben möchte. Mein rationaler Verstand warnt mich natürlich: Das wird auch in einem zweiten Anlauf nicht gut gehen! Mein Herz begehrt IHN dagegen umso mehr, je größer die Distanz und die Zeitspanne des nicht- sehens wird. In meiner Verzweiflung hab ich letztens im Netz ein wenig Hilfe zu meiner Situation gesucht. Erstaunt stellte ich fest, dass das Ex zurück Thema sehr präsent ist. Zahlreiche Seiten und noch viel mehr (überwiegend kostenpflichtige) Ratgeber beschäftigen sich mit der Problematik und behaupten, wenn man, beziehungsweise Frau, nur an den richtigen Schrauben dreht, ließe sich der Expartner durchaus auch zurückgewinnen.

Hm, ich bin mir nicht sicher, ob eine reine Strategie, selbst wenn Sie vorläufig zum Erfolg führen sollte, dauerhaftes Beziehungsglück herbei zaubern kann. Sicher nicht, aber Garantien gibt es ohnehin niemals. Ich werde noch eine Weile darüber nachdenken, ob ich mir einen solchen Ratgeber zulegen soll. Wahrscheinlich eher nicht. Die Probleme zwischen meinem Ex und mir resultieren ja primär aus unseren nicht vereinbaren Lebensmodellen und Lebenszielen. Da kann wohl auch ein Ratgeber – und sei er noch so gut- wenig dran ändern. Also vorläufig weiterhin nachdenken, ähm grübeln und schmachten….

Aktuelle Kinofilme

Der Wecker reißt mich aus meinem mehr oder weniger wohlverdienten Schlaf… Zeit zum aufstehen und meinen sinnlosen Alltag von vorne zu spulen. Seit neuestem bin ich arbeitslos, für diejenigen denen ich mit meinem jetzigen Status als Arbeitslose ein bisschen schmeicheln möchte, sage ich, ich wäre zur Zeit Hausfrau. Genauer gesagt eine Hausfrau ohne Mann. Stellt sich wohl die berechtigte Frage, warum Ich den Wecker auf 9.00 Uhr gestellt habe. Erst recht nach dem gestrigen Abend, als ich mir im Fernsehen stundenlang diese Kanäle angeschaut hatte, auf denen diese komischen Singlebörsen Werbungen laufen, indem propagiert wird, wie einfach es ist einen geeigneten Partner per Mausklick ausfindig machen zu können. Für mich ein Ding der Unmöglichkeit wenn Ich bedenke, dass ich nicht einmal fähig bin, den virtuellen Warenkorb auf manchen Online Shops zu finden – auf dieser Weise sind mir immerhin ein paar Schnäppchen durch die Lappen gegangen.

Das Gefängis für Singles

Aber was soll es? Rausgehen möchte ich auch heute nicht. Zu bitter die Erfahrung, dass sich auf der Straße kein Mann nach mir umdreht. Nicht das die Herren der Schöpfung dazu nicht imstande wären oder irgendwie Cool sein möchten und auf ein Ich-brauch-dich-nicht-anstarren Trip sind, vielmehr sind die Männer nach wie vor simpel gestrickt, was vor allem an dem Ding in ihrer Hose liegt. Nach anderen Frauen haben Sie sich umgedreht, sogar die alte Macho Schallplatte haben Sie gestern im Einkaufszentrum aufgelegt, gepfiffen, gegafft und geflirtet hatten Sie was das Zeug hielt.

Ob verheiratet, verlobt, Single, frei, in einer offenen Beziehung lebend oder vergeben – der Beziehungsstatus hatte hier eine sekundäre Rolle gespielt. Nach dem Motto Fleisch ist geil, ging gestern regelrecht die Post ab. Allerdings bekam Ich bei diesem mehr als schlechten Film nicht einmal eine kleine Rolle zugewiesen, viel mehr fungierte Ich als Zuschauerin, die allerdings nicht die Möglichkeit hatte einfach so wegzuzappen und einen anderen Kanal anzuschauen oder den Kinosaal zu verlassen, um prompt mein Geld an der Kasse zurückzuverlangen.

Neues Hobby als Single

Thats real life – nimm es gelassen hin, ärger dich darüber oder finde einfach einen anderen Sinn in deinem Leben. Vielleicht entdecke Ich ja früher oder später eine Vorliebe fürs Häkeln… der erste Schritt in diese Richtung ist seit dem gestrigen Tag gemacht.

Krass, was einem als Single alles einfällt. Ich glaube kaum, dass man sich in einer Beziehung so viel Mühe geben würde, um sein Leben zu gestalten. Man lässt sich in eine Beziehung fallen, lässt vieles einfach so geschehen - ich denke wenn man hier ein bisschen planen würde, dann würden viele Bezeihung länger anhalten, als Sie es tun würden….

Aber an  Förderanlagen zu arbeiten, wär auch mal net schlecht als Single… naja!

Endlich nimmt auch diese Arbeitswoche ein Ende und ich kann euch gar nicht sagen, wie ich froh darüber bin. Die letzten Tage waren anstrengend und so gönne ich mir in den nächsten beiden Tagen ein wenig Ruhe. Doch eines lasse ich mir an diesem Samstag nicht nehmen – einen Frauenabend mit meinen besten Freundinnen. Seit langem treffen wir uns mal wieder und darauf freue ich mich schon die ganze Woche. Sicherlich werdet ihr euch jetzt fragen, warum ich den Samstagabend nicht mit meinem Herzallerliebsten verbringen werde, den Ich durch eine Kontaktanzeige kennen gelernt hatte. Aber der muss, wie gewohnt, einige Sachen aufarbeiten. Wir wissen schon ganz genau, was wir unternehmen wollen. Nach einem gemütlichen Abendessen beim Italiener um die Ecke, der in meinen Augen die beste Pasta der Welt macht, ziehen wir weiter und zwar in einer der besten Cocktailbars der Stadt. Irgendwie gehören wir hier schon zu den Stammgästen und so kennen wir selbstverständlich die einzelnen Angebote der Drinks aus dem Kopf. Bis jetzt ist kein Abend in der Cocktailbar ohne den einen oder anderen heißen Flirt gelaufen und ich kann euch sagen, dass diese es meist auch in sich haben. Immerhin werfen wir Mädels uns auch immer in Schale. Angefangen von dem perfekten Lidschatten bis in zum sexy Outfit wird hier wahrlich nichts dem Zufall überlassen. Ab und an gehen wir dann noch von der Bar in den einen oder anderen Club, allerdings handelt es sich hierbei eher um eine Seltenheit. Ich bin gespannt was mich erwartet und so habe ich schon den ganzen Tag über das richtige Outfit nachgedacht. Wirklich gefunden, habe ich es noch nicht, doch ich lasse es mir natürlich nicht nehmen, etwas anzuziehen, mit dem ich vor allem auffallen werde.

Mittlerweile habe ich mich an meinem neuen Arbeitsplatz eingelebt. Die Kollegen sind nett und mein Aufgabenbereich ist abwechslungsreich – eigentlich habe ich einen Job gefunden, wie ich ihn mir immer gewünscht habe. Wenn nur nicht diese frühen Arbeitszeiten wären. Doch auch an diese konnte ich mich mittlerweile gewöhnen. Wenn ich ehrlich bin, freue ich mich jeden Tag, wenn ich aus meiner Wohnung gehe und mich auf den Weg zur Arbeit mache. Sie lenkt mich ab und füllt mich aus. So muss ich nicht lange suchen, um einen neuen Bereich zu finden, in dem ich mich einarbeiten muss. Eigentlich bin ich so etwas wie ein Mädchen für alles und nicht zuletzt deswegen muss ich mich immer wieder neuen Dingen stellen. Meine Chefin konnte sich für mich zu einer Art Schwester entwickeln und so begegnet sie mir mit einer ungemeinen Geduld. Doch auch wenn meine Arbeit Spaß macht und ich mir jeden Abend einen kleinen Berg voller Aufgaben in die heimischen vier Wände mitnehme, kommen mit dem neuen Job auch einige Probleme und diese finden sich, wie sollte es anders sein, in meiner Beziehung. Mein Freund findet es alles andere als prickelnd, dass ich noch bis spät in die Nacht Bücher über das Kontieren wälze und Buchungssätze lerne. So musste ich bereits die größten Moralpredigten über mich ergehen lassen. Da mich diese aber zur Weißglut bringen, schalte ich meine Ohren mittlerweile auf Durchzug und das mit einer ganz besonderen Freude. Ich lerne und arbeite und arbeite und lerne und schon lange habe ich mich nicht mehr so gebraucht gefühlt, wie in diesen Tagen.

Wenn es nach mir ginge, könnten wir den Montagmorgen in der Wochenplanung weglassen. Nach einem schönen entspannten Wochenende, an dem man ausschlafen kann, muss man sich am Montagfrüh aus dem Bett quälen, um zur Arbeit zu gehen, um das Geld für das eigene Leben zu verdienen. Als ich noch im Call Center arbeitete, begann mein Arbeitstag wesentlich später, so etwa gegen 11 Uhr, mal eine Stunde früher, mal eine später. Mit meiner neuen Arbeitsstelle bin ich gezwungen um sechs Uhr aufzustehen, denn mein Arbeitstag beginnt bereits um acht. Nun ja, ich quäle mich aus dem Bett. Im Halbschlaf gehe ich in die Küche und mache meine Kaffeemaschine einsatzbereit – wenigstens der ist es egal, um welche Uhrzeit sie ihren Dienst erfüllen muss und so lässt sie mich auch an einem verregneten Montagmorgen nicht im Stich.

Montagmorgen - mein Alltag!

Im Laufen ziehe ich so langsam aber sicher meinen Schlafanzug aus und gehe ins Bad. Während der Kaffee läuft, möchte ich meinem Körper ein wenig Wasser zeigen, ihr müsst wissen, dass das zu meinem individuellen Morgenritual gehört. Nun stehe ich unter der Dusche und freue mich auf das warme Nass. Eingestellt auf 38 Grad entspricht diese Temperatur genau meinen Vorstellungen. Nichts ahnend drehe ich den Wasserhahn auf und plötzlich – Brrrrrr… - es kommt eiskaltes Wasser. Ich schrecke zurück, komme ins Rutschen und knatschbum – ich liege in meiner Dusche. Doch anstatt nun endlich schönes warmes Wasser kommt, ist es weiterhin eiskalt. Ich warte noch einige Minuten und nichts passiert. Zitternd und genervt steige ich aus der Dusche werfe mir ein Handtuch um und freue mich auf meinen Kaffee, doch als ich in die Küche komme – Tretschtsch – ich sehe nur Dampf und keinen Kaffee. Wird heute der Tag der streikenden Maschinen?

Mein Leben scheint in diesen Tagen ein wenig an mir vorbeizuziehen. Ich weis nicht warum, aber es macht den Anschein, als lebe sich mein Leben von ganz allein. So ist mein Verhalten in diesen Tagen sehr passiv, von einem Drang nach Aktivitäten kann kaum mehr die Rede sein. Sicherlich gehe ich meiner Arbeit und all den verschiedenen Verpflichtungen nach, doch ich weis eigentlich kaum, wie mir das gelingt. Meine Gedanken – nun ja, ich bin mir nicht sicher, wie ich das beschreiben soll – meine Gedanken kreisen um den Mann von der Straße. Irgendetwas zieht mich zu ihm. Er ist faszinierend, keine Frage, doch derzeit kann ich mir das nicht anmerken lassen. Immerhin weis ich nicht, ob ich ihn jemals wiedersehe und vor allem auch wer er ist oder wo ich ihn finde. Mein eigentlich geglaubter Mister Right hat in diesen Tagen wieder mehr Zeit für mich. Er kommt jeden Tag und auch schon lange nicht mehr so spät wie sonst. Aber auch wenn mir seine Besuche und seine Streicheleinheiten zu viel sind, lasse ich mir das kaum anmerken. Ich bringe in diesen Tagen vor allem mein schauspielerisches Talent voll und ganz zur Geltung. Die Gründe hierfür – nun ja, sie sind unterschiedlich. Aber irgendwie funktioniert mein Leben in diesen Tagen sehr geordnet und diese Struktur habe ich mir ja auch immer gewünscht. Heute weis ich nicht, ob dies alles so in Ordnung war, doch momentan möchte ich mich nicht schon wieder in eine Zeit des Chaos und des Umbruchs begeben und so konzentriere ich mich voll und ganz auf den Alltag.

Seit einigen Tagen kreisen meine Gedanken nur um den Mann, den ich auf der Straße traf. Er hatte unbeschreiblich schöne Augen, sie waren eisblau und voller Lebenslust und Optimismus. Seine Gesichtszüge waren recht markant, jedoch sehr männlich. Sicherlich bin ich mit meinem Mister Right glücklich, doch dieser Mann hatte irgendetwas, was mich an ihm faszinierte. Ich weis nicht warum, doch er konnte mich in seinen Bann ziehen. Nahezu ständig denke ich an ihn, in meinen Träumen fühle ich mich in die erste Begegnung zurückversetzt. Doch warum hat dieser Mann einen so großen Einfluss auf mich? Ich weis es nicht und ich kann auch keine Antwort auf diese Frage finden. Doch eines ist sicher, er hat etwas an sich, das sonst wahrscheinlich niemand auf dieser Welt hat. Noch vor wenigen Stunden habe ich mich mit meinem Mister Right getroffen, als ich ihm in die Augen schaute, bemerkte ich, dass diese recht leer waren, in gewissen Punkten sogar ausdruckslos. Sicherlich war das schon zu Beginn so, doch heute störte es mich extrem. Er sah aus wie ein Mann aus dem Bilderbuch, schien eigentlich keine Ecken und Kanten zu haben. Plötzlich, wirklich von einem Moment zum anderen, kam er mir langweilig vor. Ich fand nichts mehr, was mich an ihm faszinierte, nichts was mich begeisterte und nur sehr wenig, was für ihn und letzten Endes auch für seine Beziehung sprach. Meine Gedanken fahren in diesen Stunden Karussell, sie überschlagen sich, finden kaum mehr ein Ende und immer wieder kreisen sie um den schönen Unbekannten auf der Straße. Auch wenn mir vieles nicht klar ist, weis ich, dass ich ihn in diesen Tagen wiedersehen möchte. 

Seit Tagen schneit es. Für meine Heimat ist das sehr ungewöhnlich, immerhin liegen wir nicht gerade hoch. Am Anfang habe ich mich ja noch über die zahlreichen Flöckchen gefreut. Immerhin ist es ja eine Seltenheit, dass bei uns Schnee fällt, nun, naja, ich kann die weiße Pracht bald nicht mehr sehen. Als ich heute Morgen aus dem Fenster schaute, schneite es und wahrscheinlich hat es das auch die ganze Nacht getan. Genervt ziehe ich mir meinen dicken Mantel an und setze eine knuffige Wollmütze auf. Doch das Problem sind nicht Mantel und Co. Vielmehr sind es die Schuhe. Ich bin ehrlich – ich habe einfach nicht das passende Schuhwerk für diesen Winter. All meine Stiefel haben einen entsprechenden Absatz, immerhin möchte ich attraktiv aussehen, wenn ich mich auf die Straßen begebe. Auch heute entscheide ich mich für Schuhe mit einem wunderschönen Pfennigabsatz. Ein wenig fröhlicher stiefel ich die Treppen hinab und öffne die Haustür. Noch ehe ich mich versehen, oder besser noch eher als ich reagieren kann – kratschbum – liege ich auf der Straße. Ich versuchte elegant zu fallen, doch das war nicht möglich. Liegend versinke ich im Selbstmitleid. Meine Tränen kann ich gerade zurückhalten, als mir plötzlich eine Hand entgegengestreckt wird. Wie selbstverständlich greife ich nach der Hand. Vorsichtig zieht mich die Hand nach oben und auch beim Aufstehen beginne ich zu rutschen, doch die Hand mit dem schwarzen Handschuh kann ich mich halten. Als ich stehe, blicke ich diesem Menschen in die Augen. Es ist ein junger Mann, mit einem ungemein großen Charme. In meinem Bauch beginnt es zu kribbeln. Habe ich mich neu verliebt?

Endlich ist er vorbei, der Tag der Liebe, der lang ersehnte Valentinstag und vor allem endlich ist die Suche nach dem richtigen Geschenk vorbei. Gut ich setze eigentlich schon auf Romantik, doch mal ehrlich, muss dieses Weiterreichen von den verschiedensten Gegenständen wirklich sein. Ist es nicht ausreichend, jemanden zu sagen, dass man ihn liebt. Nun ja, für mich sind der Valentinstag und vor allem der Zwang des richtigen Geschenks ein Rätsel. Aber ich habe mich dieser, naja nennen wir es mal Tradition hingegeben. Mir war es zu wider, das ist richtig, doch für meinen Mister Right lasse ich  mich auch auf diese Spielchen ein. Also bin ich, wahrscheinlich wie viele andere Menschen in Deutschland, am Valentinsmorgen losgezogen und habe mich hingebungsvoll der Suche nach dem richtigen Geschenk gewidmet. Wirklich das Passende habe ich nicht gefunden, da bin ich mir sicher, doch ich habe es mir nicht nehmen lassen, einen Kasten Pralinen zu kaufen. Als ich an der Kasse stand und die zahlreichen Männer vor mir sah, habe ich mich zwar gefragt, ob ich da die richtige Wahl getroffen habe, doch eigentlich war ich mir nach einigen Überlegungen meiner Sache sicher. Mit dem Kasten Pralinen unter dem Arm stiefelte ich davon, es schneite, die Bürgersteige waren glatt und es war kalt – das Ganze natürlich nicht zu knapp. Ich hatte nur ein dünnes Jäckchen an und plötzlich – Kratzschbum – rutschte ich aus. Elegant versuchte ich mich an irgendwas festzuhalten, doch der Versuch – nun ja, er scheiterte kläglich. Doch mein kleiner Sturz war ja nicht alles, ich fiel natürlich auf das Geschenk für meinen Liebsten – auf die Pralinen.